Was ist ein Kristall?
Als Kristall wird jeder feste Körper
definiert, dessen Bausteine (Atome, Ionen, Moleküle) regelmäßig (in
einem Kristallgitter) angeordnet sind. Die innere Ordnung ist
konstant. Wenn man z.B. einen Bergkristall einschmilzt, nimmt er
beim Abkühlen wieder dieselbe Form an.
Aufgrund dieser inneren Ordnung
(Anordnung der Elemente + Nichtmetalle) unterscheidet die
Mineralogie 7 Kristallsysteme (Kristallgitter)
Kristallformen:
Der Reiz schöner Kristalle
besteht in der Vollendung ihrer Form. (näheres unter
Kristallsystematik)
Es gibt 7 verschiedene Kristallsysteme:
Kubisch,Tetragonal, Hexagonal, Trigonal, Orthorombisch, Monoklin und Triklin.
Mineral
Der Begriff
Mineral leitet sich vom lateinischen „aes minerale“-
Grubenerz, eisenhaltiges Gestein- ab. Man versteht darunter
chemische und anorganische, selten organische Verbindungen,
die in der Erdkruste vorkommen oder sich bei technischen
Prozessen bilden. Es sind stofflich einheitliche Substanzen,
die unter atmosphärischen Bedingungen, Quecksilber
ausgenommen, feste Konsistenz haben. Die meisten Minerale
kommen in kristalliner Form vor.
Kristall
Kristalle sind
von ebenen Flächen regelmässig begrenzte feste Körper. Sie
bestehen aus gesetzmässig angeordneten Atomen und Molekülen.
Die Anordnung dieser Bausteine im Kristallgitter bestimmt
weitgehend Form, Farbe, Härte, Spaltbarkeit und andere
physikalisch-chemische Eigenschaften des Kristalls. Kristall
gehört zu den Quarzen, auch andere Quarze wie Rauchquarz und
Amethyst wachsen in kristalliner Form.
Gestein
Unter Gestein
versteht man einheitliche Mineralgemenge einer oder mehrerer
Mineralarten, deren räumliche Ausdehnung Meter und je nach
Entstehung viele Kilometer betragen kann. Die Summe der
Minerale, die das Gestein aufbauen, ihre Struktur und Lage
zueinander sind charakteristisch für den Chemismus, die
Herkunft und die geologische Geschichte des Gesteins. Das
Mineralgemenge eines Gesteins ist bis in den Kleinstbereich
verzahnt und verwachsen. Schön ausgebildete Kristallformen,
sogenannte idiomorphe Kristalle, können sich nur bei freiem
Wachstum in einem Hohlraum oder in nachgiebigem, weichem
Material ausbilden.
Edelstein
Welche
Eigenschaften machen aus einem Mineral einen Edelstein?
Seltenheit, Härte, Farbe oder Farblosigkeit, Klarheit und
die Schönheit ihrer Lichtwirkung wie Feuer, Glanz und
Farbenspiel sind die herausragendsten Kriterien. Die
veredelnde Bearbeitung durch Schleifen und Facettieren
erhöht den Wert der Steine um ein Vielfaches. Dabei gehen
manche Bestimmungs-Merkmale wie z.B. die Kristallform
verloren. Im Zweifelsfall können daher Edelsteine nur von
Spezialisten auf Grund der optischen Eigenschaften
identifiziert werden. Weichere und weniger seltene Minerale
mit auffälligen Eigenschaften werden als Schmucksteine
verarbeitet.
Amorphe
Minerale
Amorphe
Mineralien haben keine gesetzmässige Anordnung und
Abstandverhältnisse der einzelnen Atome sind nicht klar,
ihre äussere Form ist meist nicht gradflächig. Meist sind
amorphe Mineralien nierenförmig oder kugelig. Amorphe
Mineralien sind instabil mit der Tendenz, über kurz oder
lang in einen kristallinen Zustand überzugehen. Opale und
Bernstein gehören zu den amorphen Mineralien.
Erz
Minerale und
Mineralgemenge, die nutzbare chemische Elemente in
wirtschaftlich bedeutenden Mengen enthalten, werden als Erze
bezeichnet. Metallisches Aussehen und hohes spezifisches
Gewicht sind für diese Minerale charakteristisch. Werden
diese nutzbaren Mineralien durch geochemische Prozesse in
der Erdkruste so stark angereichert, dass sie zur
industriellen Nutzung verwendet werden können, spricht man
von Lagerstätten.
Kristallformen und wie die Kristallformen entstehen
Der Kristall nimmt einen bestimmten
Mineralstoff aus seiner Umgebung und lagert ihn parallel zu den
vorhandenen Flächen an. Das Entstehen der Keim- oder Gitterzelle
konnte bisher wissenschaftlich nicht beobachtet werden, sehr wohl
aber das Wachstum.
Kristalle entstehen durch
Anlagerung; Pflanzen, Tiere... wachsen durch Zellteilung.
Woher weiß die Keimzelle, welche
Form sie annehmen soll?
Welche Kraft das ist, kann
wissenschaftlich bisher nicht erklärt werden, fest steht nur, Dass
es sich dabei um eine Energie handelt, die Information überträgt.
Namhafte Physiker (Max Planck, Albert Einstein) behaupten, dass es
keine Materie an sich gibt, sondern alles Schwingung ist:
'Materie besteht nur aus jener
Kraft, die die Atome in Schwingung versetzt und zusammen hält’
Diese Schwingungen liefern die
Information, was geschehen soll. Auch alle Körperfunktionen werden
von solchen Schwingungen gesteuert. (Heilwirkungen, siehe, Wie
wirken Heilsteine)
Die Radiästhesisten können diese
Schwingungen ('Strahlen’), die von allen Objekten – egal ob belebt
oder unbelebt – ausgehen messen.
Aufbau von
Mineralien und Edelsteinen
Die Erdrinde besteht aus verschiedenen Gesteinen, deren Grundbestandteile,
wie bereits erwähnt, die Minerale sind. Die meisten von ihnen bestehen aus
bestimmten Verbindungen von chemischen Grundstoffen, den so genannten
Elementen, andere aus nur einem chemischen Element. Zu ihnen gehören Gold,
Schwefel, Kupfer oder Kohlenstoff. Letzterer kennen wir als „Graphit“ oder in
reiner Form als
„ Diamanten „
.
Das weltweit wohl am häufigsten vorkommende Mineral ist der Quarz, dessen
Grundstoff aus Siliciumdioxid , einer Verbindung von Silicium und Sauerstoff,
besteht. In sehr vielen anderen Mineralien schliessen sich verschiedene
Elemente zu sehr komplizierten Verbindungen zusammen, wobei die meisten
anorganische Gebilde und nur in Ausnahmefällen organischer Herkunft sind wie
z.B. der aus fossilem Harz entstandene Bernstein oder der Whewelit, der ein
Calciumoxalat darstellt.
Auf der Welt kommen ungefähr 3000 unterschiedliche Mineralien vor,
die aus
den 92 bestehenden chemischen Elementen gebildet werden. Allerdings ist nur ein
verhältnismässig kleiner Teil dieser grossen Menge von Mineralienarten
allgemein bekannt und verbreitet. Zu ihnen zählen wie die Feldspate,
Quarzglimmer, Olivin, Amphibole. Sie bilden die Hauptgemengeteile verschiedener
Gesteine und werden deswegen auch als „gesteinsbildende Mineralien“ bezeichnet.
Die unterschiedlichen Zusammensetzungen der chemischen Stoffe, die in einem
Edelstein, Mineral vorkommen, bestimmen seine Farbe. So zum Beispiel der hohe
Anteil von Eisenoxid, im Hämatit, macht diesen glänzend, obwohl seine
Grundfarbe Rot ist.